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Kleidung richtig pflegen: so hält deine Garderobe länger, mit Peek & Cloppenburg

J
Justin Well
Author
August 23, 2026
6 min read
Kleidung richtig pflegen: so hält deine Garderobe länger, mit Peek & Cloppenburg
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Die wenigsten Kleidungsstücke gehen kaputt, weil man sie zu oft getragen hat. Sie gehen kaputt in der Waschmaschine, im Trockner oder auf einem zu schmalen Bügel.

Der Pullover, der nach drei Wäschen zwei Nummern kleiner ist. Das schwarze Shirt, das grau geworden ist. Die Hose mit Elasthan, die ihre Form verloren hat. Das sind alles Pflegefehler, und fast alle davon lassen sich vermeiden.

Hier stehen die Regeln, die tatsächlich einen Unterschied machen, sortiert nach Aufwand und Wirkung. Wer die Garderobe danach ergänzen möchte, findet die Auswahl bei Peek & Cloppenburg.

Die Waschsymbole, endlich verständlich

Auf dem Etikett stehen fünf Symbolfamilien, und jede steht für einen Arbeitsschritt. Wer die einmal kennt, muss nie wieder raten.

  • Der Bottich steht fürs Waschen. Die Zahl darin gibt die maximale Temperatur an. Ein Strich darunter bedeutet Schonwaschgang, zwei Striche Feinwäsche, eine Hand darin Handwäsche.
  • Das Dreieck steht fürs Bleichen. Durchgestrichen heißt: kein Bleichmittel, auch keine Fleckenentferner mit Bleiche.
  • Das Quadrat steht fürs Trocknen. Ein Kreis darin bedeutet Trockner erlaubt, die Punkte darin die Temperatur. Durchgestrichen heißt: nicht in den Trockner.
  • Das Bügeleisen zeigt mit ein bis drei Punkten die Temperaturstufe.
  • Der Kreis steht für die professionelle Reinigung und richtet sich an den Reinigungsbetrieb, nicht an dich.

Die wichtigste Information darin ist meist die einfachste: durchgestrichenes Quadrat heißt niemals Trockner, egal wie eilig es ist.

Der wirksamste Trick: seltener waschen

Jede Wäsche beansprucht Fasern und Farben. Vieles muss deutlich seltener in die Maschine als angenommen.

Jeans zum Beispiel brauchen selten eine Wäsche. Lüften reicht meistens, und wenn gewaschen wird, dann auf links und kalt, damit die Farbe bleibt.

Wollpullover und Strick müssen fast nie in die Maschine. Wolle ist von Natur aus geruchsabweisend und regeneriert sich beim Lüften über Nacht erstaunlich gut.

Sakkos, Blazer und Mäntel gehören nur bei tatsächlichen Flecken in die Reinigung. Ausbürsten nach dem Tragen und Lüften erledigen den Rest.

Was dagegen nach jedem Tragen gewaschen gehört: alles, was direkt auf der Haut liegt, also Unterwäsche, Socken, T-Shirts und Sportkleidung.

Die Maschine richtig beladen

Ein paar Handgriffe vor dem Start, die zusammen erstaunlich viel bewirken.

Sortiere nicht nur nach Farbe, sondern auch nach Material. Ein Frotteehandtuch in einer Ladung mit feinem Strick ist wie Schleifpapier.

Schließe Reißverschlüsse und Haken, denn offene Metallteile ziehen Fäden in allem, was daneben liegt. Knöpfe an Hemden dagegen öffnen, weil geschlossene Knopfleisten unter Spannung ausreißen.

Drehe Dunkles und Bedrucktes auf links. Das schützt Farbe und Aufdruck an genau den Stellen, die am meisten reiben.

Nutze Wäschenetze für Feines, für BHs und für alles mit Trägern.

Und überlade die Trommel nicht. Wäsche braucht Platz, um sich zu bewegen, sonst wird sie weder richtig sauber noch richtig ausgespült.

Weniger Waschmittel, keine Weichspüler bei allem

Zu viel Waschmittel wäscht nicht besser, sondern hinterlässt Rückstände im Gewebe, die Stoffe stumpf und steif machen. Die Dosierung richtet sich nach Wasserhärte und Beladung, und die meisten Menschen nehmen deutlich mehr als nötig.

Weichspüler ist bei manchen Textilien schlicht schädlich. Bei Funktionskleidung legt er sich als Film auf die Membran, bei Handtüchern reduziert er die Saugfähigkeit, und bei Wolle braucht es ohnehin ein spezielles Wollwaschmittel.

Für dunkle Kleidung lohnt sich ein Waschmittel ohne optische Aufheller, weil diese Schwarz mit der Zeit grau schimmern lassen.

30 Grad reichen fast immer

Moderne Waschmittel sind auf niedrige Temperaturen ausgelegt, und der größte Teil der Energie eines Waschgangs geht in das Aufheizen des Wassers.

Für Alltagswäsche sind 30 Grad in aller Regel ausreichend. Höhere Temperaturen sind sinnvoll bei Handtüchern, Bettwäsche und wenn jemand im Haushalt krank war.

Ein Hinweis für alle, die durchgehend kalt waschen: Der Maschine selbst tut ein gelegentlicher heißer Waschgang gut, weil sich sonst mit der Zeit Ablagerungen in der Trommel und in der Dichtung bilden.

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Der Trockner ist der größte Zerstörer

Wenn ein Kleidungsstück nach der Wäsche plötzlich kleiner ist, war meistens nicht die Waschmaschine schuld, sondern die Hitze danach.

Elasthan verliert im Trockner mit der Zeit seine Rückstellkraft, weshalb Jeans und Sportkleidung ausleiern. Baumwolle läuft ein. Wolle verfilzt, und das ist irreversibel.

Strick trocknet man deshalb flach liegend auf einem Handtuch, nie hängend, weil das nasse Eigengewicht das Teil in die Länge zieht.

Hemden und Blusen hängt man leicht feucht auf einen Bügel. Dadurch reduziert sich das Bügeln oft auf ein Minimum, was der schönste Nebeneffekt der ganzen Sache ist.

Materialien und ihre Eigenheiten

Wolle und Kaschmir: Wollwaschmittel, kalt, kein Reiben, flach trocknen. Zwischen zwei Trageeinheiten mindestens einen Tag Pause.

Leinen: knittert, das gehört dazu. Leicht feucht bügeln, wenn es glatter sein soll, und nicht mit heißen Trocknerprogrammen behandeln.

Viskose: im nassen Zustand empfindlich und dehnbar. Vorsichtig behandeln und keinesfalls auswringen.

Seide: kühl, mild, ohne Bleiche und nicht in der prallen Sonne trocknen.

Denim: selten waschen, auf links, kalt. So bleibt die Farbe deutlich länger satt.

Pilling: woher es kommt und was hilft

Die kleinen Knötchen entstehen durch Reibung, typischerweise unter den Armen, an der Seite, wo die Tasche hängt, und dort, wo der Rucksackgurt liegt.

Sie sind kein Beweis für schlechte Qualität. Gerade weiche, feine Garne neigen stärker dazu, weil kurze Fasern leichter an die Oberfläche wandern.

Nicht abzupfen, das zieht Fäden. Ein Fusselrasierer oder ein Wollkamm entfernt die Knötchen sauber, und danach sieht das Teil wieder aus wie neu.

Richtig aufbewahren

Strick wird gefaltet, nicht aufgehängt. Auf dem Bügel zieht das Eigengewicht die Schultern aus der Form, und diese Beulen gehen nicht mehr weg.

Sakkos, Blazer und Mäntel bekommen breite, geformte Bügel. Drahtbügel drücken sich mit der Zeit durch den Stoff.

Und ein Punkt für die Saisonlagerung: Alles vor dem Einlagern waschen. Motten interessieren sich weniger für die Wolle selbst als für Schweiß- und Speisereste darin. Ein sauberes Teil in einem atmungsaktiven Kleidersack übersteht den Sommer problemlos.

Fazit

Wasche seltener und kälter. Sortiere nach Material, nicht nur nach Farbe. Dosiere weniger Waschmittel. Lass den Trockner aus, wann immer es geht. Trockne Strick flach und häng ihn nie auf. Und lagere alles sauber ein.

Das sind sechs Gewohnheiten, die nichts kosten und dafür sorgen, dass Kleidungsstücke nach zwei Jahren noch aussehen wie im ersten Winter. Was am Ende deutlich mehr bringt als jeder Neukauf.

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