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Gartengeräte winterfest machen: die Checkliste vor der Saisonpause mit BRAST24

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Olivia Davis
Author
August 23, 2026
6 min read
Gartengeräte winterfest machen: die Checkliste vor der Saisonpause mit BRAST24
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Fast jeder kennt die Szene im April. Der erste warme Samstag, der Rasen steht hoch, man holt den Mäher aus dem Schuppen, zieht am Startseil und passiert: nichts. Beim fünften Versuch auch nichts.

In den allermeisten Fällen liegt das nicht an einem Defekt. Es liegt daran, was im Oktober nicht gemacht wurde. Ein Benzingerät, das mit altem Kraftstoff und schmutzigem Öl fünf Monate in einer feuchten Ecke steht, startet im Frühjahr eben oft nicht mehr.

Die gute Nachricht: Der Aufwand für die Saisonpause liegt bei etwa einer Stunde pro Gerät. Die folgende Checkliste geht die Schritte der Reihe nach durch. Wer dabei Verschleißteile ersetzen möchte, findet sie samt Reparaturservice direkt bei BRAST24.

Warum Benzingeräte über den Winter leiden

Der Hauptschuldige ist der Kraftstoff. Benzin altert, und Sorten mit Ethanolanteil wie E10 ziehen zusätzlich Feuchtigkeit aus der Luft. Nach einigen Monaten setzen sich Rückstände in den feinen Düsen des Vergasers ab, und genau diese Düsen entscheiden darüber, ob ein Motor anspringt.

Dazu kommt Kondenswasser. Ein halbvoller Tank in einem unbeheizten Schuppen mit starken Temperaturschwankungen ist eine gute Voraussetzung für Wasser im System und Rost im Tank.

Der dritte Punkt ist Schmutz. Gras, das unter dem Mähdeck antrocknet, hält Feuchtigkeit direkt am Metall fest. Über den Winter wird daraus zuverlässig Korrosion.

Schritt 1: Der Kraftstoff

Hier gibt es zwei Wege, und beide funktionieren. Wichtig ist nur, sich für einen zu entscheiden statt den Tank halbvoll stehenzulassen.

Variante A, leerfahren. Den Tank so weit wie möglich entleeren und den Motor anschließend laufen lassen, bis er von selbst ausgeht. So bleibt auch im Vergaser kaum Kraftstoff zurück.

Variante B, volltanken mit Stabilisator. Den Tank fast vollständig füllen, einen Kraftstoffstabilisator nach Herstellerangabe zugeben und den Motor danach einige Minuten laufen lassen, damit das Gemisch bis in den Vergaser gelangt. Ein voller Tank lässt weniger Platz für Kondenswasser.

Kraftstoffarbeiten immer im Freien und am abgekühlten Motor durchführen. Das ist keine Formalie, sondern schlicht vernünftig.

Schritt 2: Ölwechsel

Altöl enthält Verbrennungsrückstände und Säuren. Über den Winter greifen die das Innenleben des Motors an, deshalb gehört der Ölwechsel an das Ende der Saison und nicht an den Anfang der nächsten.

Am besten funktioniert das bei handwarmem Motor, weil das Öl dann dünnflüssiger ist und vollständiger abläuft. Also den Motor kurz laufen lassen, abstellen, ein paar Minuten warten und dann ablassen.

Altöl gehört zur Sammelstelle. In den Hausmüll oder in den Gully darf es nicht, das ist in Deutschland auch klar geregelt.

Schritt 3: Luftfilter und Zündkerze

Zwei kleine Teile, die überproportional viel Ärger verursachen können.

Der Luftfilter ist nach einer Saison meist deutlich zugesetzt. Papierfilter werden ersetzt, Schaumstofffilter lassen sich je nach Bauart reinigen. Ein verstopfter Filter macht das Gemisch zu fett und den Motor schwer startbar.

Die Zündkerze zeigt beim Herausdrehen zugleich, wie der Motor gelaufen ist. Hellbraune Elektroden sind ein gutes Zeichen. Schwarz und rußig deutet auf ein zu fettes Gemisch hin, ölig auf ein größeres Thema. Bei Verschleiß oder starker Verkrustung lohnt der Austausch, das Teil kostet wenig und wirkt sofort.

Schritt 4: Gründlich reinigen

Vor allen Arbeiten am Mähdeck den Zündkerzenstecker abziehen. Damit kann der Motor nicht ungewollt anspringen, wenn sich das Messer dreht. Dazu Handschuhe, denn die Kante ist schärfer, als sie aussieht.

Beim Kippen des Mähers gilt eine Regel, die viele übersehen: Das Gerät so kippen, dass Zündkerze und Luftfilter oben bleiben. Andersherum läuft Öl in den Zylinder oder in den Filter, und beim nächsten Start qualmt es kräftig.

Angetrocknete Grasreste lassen sich mit Spachtel und Bürste lösen. Auf den Hochdruckreiniger sollte man verzichten, weil das Wasser in Lager und Wellendichtringe gedrückt wird. Nach der Reinigung alles vollständig trocknen lassen, blanke Metallflächen dünn einölen.

Schritt 5: Messer prüfen

Ein stumpfes Messer schneidet das Gras nicht, es reißt es ab. Die Halme werden an den Enden braun, und der Rasen sieht nach dem Mähen fleckig aus, obwohl die Höhe stimmt.

Das Ende der Saison ist der beste Zeitpunkt zum Schärfen oder Tauschen, weil man dann im Frühjahr sofort loslegen kann. Wichtig ist, dass das Messer nach dem Schärfen ausgewuchtet bleibt, sonst entstehen Vibrationen, die auf Dauer die Lager belasten.

Bei Rissen, tiefen Kerben oder deutlich verformten Kanten wird nicht mehr geschärft, sondern ersetzt. Passende Ersatzmesser und weitere Verschleißteile lassen sich im Ersatzteilbereich von BRAST24 direkt zum jeweiligen Gerät auswählen.

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Schritt 6: Richtig einlagern

Der beste Lagerplatz ist trocken, frostfrei und nicht direkt auf dem Betonboden, weil von dort Feuchtigkeit aufsteigt. Eine Palette oder zwei Holzlatten unter dem Gerät reichen schon aus.

Eine Abdeckung schützt vor Staub, sollte aber atmungsaktiv sein. Eine dichte Plastikplane hält die Feuchtigkeit eher fest, als sie abzuhalten.

Bei Geräten mit Elektrostart die Batterie herausnehmen und im Haus lagern, mit einer Teilladung. Kälte kostet einen Akku über den Winter mehr Lebensdauer als eine ganze Saison Nutzung.

Ein kleiner Tipp aus der Praxis: Ein Zettel am Griff mit dem Datum der letzten Wartung erspart im nächsten Jahr das Rätselraten, wann das Öl zuletzt gewechselt wurde.

Akku- und Elektrogeräte

Hier ist die Liste kürzer, aber nicht überflüssig.

Akkus gehören ins Haus, nicht in den Schuppen, und weder komplett voll noch komplett leer eingelagert. Kabel auf Beschädigungen prüfen und locker aufrollen statt scharf knicken. Vertikutierer und Trimmer ebenso reinigen wie Benzingeräte, denn Feuchtigkeit macht auch vor Elektromotoren nicht halt.

Wenn doch etwas fehlt

Nicht jedes Problem lässt sich am Gartentisch lösen. Ein gerissener Seilzug, ein defekter Vergaser oder ein Antrieb, der nicht mehr greift, gehört in fachkundige Hände.

BRAST24 ist eine deutsche Marke aus München, die seit über 15 Jahren im Bereich Haus, Garten und Freizeit tätig ist. Neben Benzinmähern, Vertikutierern, Motorsensen und Kehrmaschinen gehören auch Gewächshäuser, Gartenmöbel und Freizeitprodukte zum Sortiment. Für die Geräte gibt es einen eigenen Ersatzteilbereich sowie einen Reparaturservice, was bei Motorgeräten der eigentlich entscheidende Punkt ist: Ein Gerät bleibt so lange im Einsatz, wie es Teile dafür gibt.

Fazit

Eine Stunde im Herbst spart im Frühjahr einen verlorenen Samstag. Kraftstoff geregelt, Öl gewechselt, Filter und Zündkerze geprüft, Mähdeck sauber, Messer geschärft, trocken eingelagert. Mehr ist es nicht.

Wer diese sechs Punkte einmal abarbeitet, zieht im April am Startseil und der Motor läuft beim zweiten Zug. Das ist ein besseres Gefühl, als es klingt.

Und falls beim Durchgehen auffällt, dass ein Messer, ein Filter oder eine Zündkerze fällig ist: Jetzt bestellen ist deutlich entspannter als im Frühjahr, wenn alle gleichzeitig auf dieselbe Idee kommen.

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